Ein neuer Bericht von Juniper Research prognostiziert, dass die mit Smart Home-Diensten erzielten Einnahmen bis 71 einen globalen Marktwert von 2018 Milliarden US-Dollar erreichen werden, nach 33 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.

Der neue Bericht - "Smart Home-Ökosysteme und das Internet der Dinge" - ergab, dass fast 80% der gesamten Einnahmen aus Smart Home-Diensten bis zum Ende des Prognosezeitraums aus Unterhaltungsdiensten stammen werden. Mit zunehmender Verbindungsgeschwindigkeit können Dienstanbieter größere Mengen an Inhalten anbieten, die mit zunehmendem Komfort bereitgestellt werden.

Dem Bericht zufolge wurde das Wachstum durch das Aufkommen hochkarätiger OTT-Inhaltsanbieter (Over-The-Top) wie Netflix, LOVEFiLM und Amazon Instant Video vorangetrieben, während die Nachfrage durch die Massenakzeptanz vernetzter Fernsehgeräte weiter angeheizt wird. Während der Smart-TV-Markt gerade erst Einzug hält, bleiben die Set-Top-Box und die Konsole beliebte Optionen für Benutzer, um ihre Fernseher mit dem Internet zu verbinden und sowohl auf Abonnementdienste als auch auf Pay-per-View-, Download-to- eigene und Vermietungen.

Aufrechterhaltung der Smart Home-Verbindung

In dem Bericht wurde festgestellt, dass 4K-Videodienste - und eine Reihe von Smart-Home-Geräten für das Internet der Dinge - das Netzwerk zusätzlich belasten werden. Daher müssen die Interessengruppen schnell sicherstellen, dass ihre Netzwerke modernisiert und von älteren Technologien wie IPv4 und CGNAT umgestellt werden, um die Erwartungen der Verbraucher weiterhin erfüllen zu können.

Weitere wichtige Erkenntnisse sind:

  • Die Zusammenarbeit zwischen Interessengruppen in der Industrie ist von entscheidender Bedeutung, um das Potenzial des „Internet der Dinge“ auszuschöpfen. Aufgrund der Anzahl der Branchen innerhalb des Hauses dürfte kein einzelner Stakeholder dominieren können.
  • Sicherheits- und Kontrollelemente des Smart Home werden eine Chance für Dienstanbieter aufzeigen, die sich bis 12 2018 Milliarden US-Dollar nähert, wenn Automatisierungselemente zu Dienstangeboten hinzugefügt werden. Dennoch müssen Anbieter den tatsächlichen „Mehrwert“ prüfen, um von diesem Markt zu profitieren.